Meldungen

Vorstand des Runden Tisches diskutiert mit Landtagsabgeordneten zur Aufnahme und Versorgung von Geflüchteten des Ukrainekriegs – Parlamentarischer Abend zur Ukraine, 30.03.2022

Am 30.03. diskutierten Vorstandsmitglieder des Runden Tisches für Zuwanderung und Integration, gegen Rassismus mit Abgeordneten des Landtags über die aktuellen Aufnahme- und Unterbringungsbedingungen von Menschen aus der Ukraine. Gemeinsam mit Henriette Quade und Thomas Lippmann von Die LINKE, Sebastian Striegel und Susan Sziborra-Seidlitz  von Bündnis 90 / Die GRÜNEN, Juliane Kleemann und Susi Möbbeck von der SPD bzw. der Integrationsstaatssekretärin,  Tobias Krull von der CDU,  Konstantin Pott und Guido Kosmehl von der FDP sowie Christa Dieckmann als Vertreterin des Ministeriums für Inneres und Sport und Josefine Hannig als Vertreterin des Ministeriums für Bildung fand ein intensiver Austausch statt. Schwerpunkte des Diskussionsforums waren Unterbringungsformate in den Landkreisen, aktuelle Herausforderungen in der Versorgung sowie Beschulung und Bildungszugang. Alle Anwesenden betonten das beeindruckende Engagement der Zivilgesellschaft. Nichtsdestotrotz dürfe nicht außer Acht gelassen werden, dass  Belastungsstörungen häufig erst nach einiger Zeit  sichtbar würden und präventiv versorgungstechnisch vorgesorgt werden müsse. Das Gespräch machte – wieder einmal – deutlich, wie hilfreich ein Austausch der verschiedenen Ebenen (Vertreter der Regierung, des Parlaments und von zivilgesellschaftlichen Einrichtungen) sein kann.

Neue Mitglieder des Runden Tisches bei Mitgliederversammlung am 30.05.2022 gewählt

Bei der Mitgliederversammlung des Runden Tisches am 30.05.2022 in Magdeburg stimmten die Mitglieder für die Aufnahme des Paritätischen Sachsen-Anhalt, des AWO SPI Landesverbandes Sachsen-Anhalt sowie Arbeit und Leben Sachsen-Anhalt in das Gremium. Der Vorstandsvorsitzende Raimund Sternal betont: „Wir freuen uns sehr auf die Bereicherung der neuen Mitgliedsorganisationen für unsere Arbeit im Land. Gemeinsam können wir uns mit ihrer zusätzlichen Expertise dafür einsetzen, zwischen verschiedenen Bevölkerungsgruppen zu vermitteln und uns für die Bedarfe zugewanderter Menschen einzusetzen.“

Runder Tisch begrüßt Landtagspräsidenten Dr. Gunnar Schellenberger als Schirmherrn

Wir freuen uns sehr, dass der Landtagspräsident von Sachsen-Anhalt, Herr Dr. Gunnar Schellenberger, das Amt der Schirmherrschaft des Runden Tisches für Zuwanderung und Integration, gegen Rassismus übernehmen wird. Herr Dr. Schellenberger, der am 06. Juli 2021 zum Landtagspräsidenten gewählt wurde, übernimmt somit ebenso wie seine Vorgänger*innen dieses wichtige Amt. Denn der Runde Tisch ist eines der größten zivilgesellschaftlichen Gremien des Landes im Bereich Zuwanderung und Integration. Gegründet auf Initiative von christlichen Kirchen, der Synagogengemeinde zu Magdeburg und des Deutschen Gewerkschaftsbunds, leistet er seit Jahren wichtige Arbeit.

Der Runde Tisch sieht seine Aufgabe darin, im Bereich von Zuwanderung und Integration die Dialogbereitschaft zwischen verschiedenen Ebenen im Land zu fördern: zwischen Politik und Zivilgesellschaft, staatlichen Behörden und kommunalen Verwaltungen. „Das Engagement des Landtagspräsidenten in diesem Feld wird manche Tür öffnen helfen und den Dialog über Meinungsgrenzen hinweg erleichtern,“ sagt der Vorsitzende des RT, Raimund Sternal.

Der Runde Tisch ist daher hocherfreut, dass erneut ein Schirmherr in solch tragender Position im Land gewonnen werden konnte und freut sich auf die Zusammenarbeit.

Runder Tisch in Sachsen-Anhalt startet mit neuem Vorsitzenden in die nächste Legislaturperiode

Pressemitteilung
24.06.2021

Der Runde Tisch für Zuwanderung und Integration, gegen Rassismus in Sachsen-Anhalt hat zeitgleich mit Beginn der neuen Legislaturperiode im Bundesland einen neuen Vorsitzenden gewählt. Mit Pfarrer i.R. Raimund Sternal, bis 2016 Generalvikar des Bistums Magdeburg, kann die Arbeit des Runden Tisches nun mit neuem Elan weitergeführt werden.

„Seit Jahren leben wir auch in Sachsen-Anhalt mit vielen zugewanderten Menschen aus verschiedensten Herkunftsländern. Die Integration dieser Menschen in unsere Gesellschaft, aber auch die Bereitschaft, die Zugewanderten hier aufzunehmen und ihre Würde zu achten, das sind Herausforderungen, denen der Runde Tisch sich stellt. Gern will ich daran offensiv mitwirken.“

Der Runde Tisch, 1993 als eine Initiative der christlichen Kirchen, der Synagogengemeinde zu Magdeburg und des Deutschen Gewerkschaftsbunds gegründet, ist das größte zivilgesellschaftliche Gremium im Bereich Zuwanderung und Integration in Sachsen-Anhalt. Hauptinhalt der Arbeit sind Besuche und Anhörungen zu akuten Problemen ausländischer Bürger*innen und insbesondere geflüchteter Menschen im Land. Durch Begegnungsformate wird die Wahrnehmung von Defiziten, die Vermittlung von positiven Impulsen in der Öffentlichkeit und die praktische Lösung von Problemen ermöglicht. „Nur durch den Dialog von Politik, Zivilgesellschaft, staatlichen Behörden und kommunalen Verwaltungen können langfristig bessere Integrationsvoraussetzungen für zugewanderte Bürger*innen geschaffen werden“, so weiter Pfarrer Sternal. Die Schirmherrschaft des Gremiums hat bisher immer die*der Landtagspräsident*in übernommen. Die Mitglieder des Runden Tisches würden begrüßen, wenn dies auch in der neuen Legislaturperiode fortgesetzt wird und freuen sich auf eine konstruktive Zusammenarbeit mit der neuen Regierung.

Themen-Postkarten

Die neuen Postkarten des Runden Tisches bringen wichtige Themen rund um Zuwanderung und Integration auf den Tisch. Kontaktieren Sie uns gerne, damit wir Ihnen einige Exemplare zuschicken können.

Wahlprüfsteine des Runden Tisches für Zuwanderung und Integration, gegen Rassismus in Sachsen-Anhalt zur Landtagswahl 2021

Auf Grundlage der Expertise der Mitglieder des Runden Tisches für Zuwanderung und Integration, gegen Rassismus in den Themenbereichen Migration, Asyl & Integration haben, wurden für die Landtagswahl 2021 Wahlprüfsteine entwickelt. Am 24.02. findet ein Diskussionsforum mit den migrations- und integrationspolitischen Sprecher*innen der demokratischen Landtagsparteien statt, indem Möglichkeit zum Austausch gegeben werden soll. Die Ergebnisse der Veranstaltung werden demnächst auf unserer Website publiziert. [PDF download]

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