Pressespiegel

Pressemitteilungen zu den Mitgliederversammlungen mit Anhörungen des RT:

Pressemitteilung vom 22.11.2013

Pressemitteilung vom 22.11.2013

Pressemitteilung vom 25.04.2013

Pressemitteilung vom 24.04.2013

Pressemitteilung vom 09.11.2012

Runder Tisch gegen Ausländerfeindlichkeit tagt erstmals in Bernburg.

VON PAUL SPENGLER

BERNBURG/MZ – Die zentrale Unterbringung von Asylbewerbern in Gemeinschaftsunterkünften im Salzlandkreis stand am Mittwoch auf der Tagesordnung, als der Runde Tisch gegen Ausländerfeindlichkeit in Sachsen-Anhalt zum ersten Mal in Bernburg tagte.
Nachdem sich die Mitglieder am Vormittag in getrennten Gruppen die Unterkünfte in Bernburg und Aschersleben angesehen hatten, kamen sie am Nachmittag bei der Stiftung Ev. Jugendhilfe in der Einsiedelsgasse zu einem Erfahrungsaustausch zusammen. Landkreis, Polizei, die Arbeiterwohlfahrt als Heimbetreiber und die Bernburger Migrationsberatung berichteten aus ihrer Arbeit.
Reingard Stephan, Ordnungsdezernentin des Salzlandkreises, betonte,
dass der Landkreis weiterhin die Linie verfolge, Asylbewerber oder andere Flüchtlinge ohne Bleiberecht in zentralen Gemeinschaftsunterkünften unterzubringen, bis deren rechtliche Situation geklärt sei.
Für Familien gelte im Landkreis hingegen die Regelung, sie möglichst bald in Wohnungen unterzubringen. Es sei jedoch nicht einfach, entsprechenden Wohnraum zu finden. Erst recht nicht nach negativen Schlagzeilen zur mangelnden Hygiene im Heim wie in den vergangenen Wochen. Die negativen Schlagzeilen seien jedoch nur
ein Randthema gewesen, betonten die Teilnehmer des anschließenden
Pressegesprächs. Sie selbst führe Gespräche mit den Wohnungsgesellschaften, erklärte Dezernentin Stephan. Einigkeit herrschte unter den Beteiligten, dass vor allem Kinder nicht lange in einer Gemeinschaftsunterkunft bleiben sollten.
„Der Salzlandkreis ist kein außergewöhnlicher Kreis, was die
Ausländerfeindlichkeit betrifft“, betonte Matthias Sens, der Vorsitzende des Runden Tisches. Für einen begrenzten Zeitraum könne eine zentrale Unterbringung durchaus Sinn machen, bestätigten Sens
und die Integrationsbeauftragte der Landesregierung, Susi Möbbeck.
Nicht vertretbar sei allerdings das Beispiel eines Asylbewerbers, der nun bereits seit 15 Jahren im Heim lebt. „Das ist der Punkt, an dem wir etwas ändern müssen“, erklärte Frau Möbbeck. Sie verwies dabei auf einen Entwurf von Innenminister Stahlknecht, dass Flüchtlinge künftig maximal vier Jahre in Gemeinschaftsunterkünften leben sollen. Sie selbst sei für eine Obergrenze von zwei Jahren, sagte die Integrationsbeauftragte.
Verbesserungsbedürftig sei in Bernburg sicherlich das ehrenamtliche Engagement. „In anderen Orten mit Gemeinschaftsunterkünften finden sich mehr Menschen für Deutschkurse, als Begleiter zum Sport oder zur Hausaufgabenhilfe“. Hier könne noch mehr geschehen, schätzt Susi Möbbeck.

Pressemitteilung vom 17.05.2012

Sangerhausen Ende der Wohnheime für Asylbewerber

VON JAN OLE PRASSE, 17.05.12, 17:45h, aktualisiert 17.05.12, 21:38h

SANGERHAUSEN/MZ. Die Gemeinschaftsunterkünfte für Asylbewerber im Wolferöder Weg in Eisleben werden geschlossen. Dies hat der Landkreis Mansfeld-Südharz bei einer Anhörung des „Runden Tisches gegen Ausländerfeindlichkeit“ in Sangerhausen bestätigt.

Landkreis ist auf einem guten Weg

„Diese Entscheidung ist zu begrüßen, denn das Gebäude ist in einem sehr schlechten Zustand“, sagte Matthias Sens, der Vorsitzende des Runden Tisches, der sich seit 1993 um die Situation der Ausländer in Sachsen-Anhalt kümmert. ……. weiterlesen>>